Zwei Millionen verkaufte Fahrzeuge
Audi feiert neue Rekordmarke in China

Für Audi ist China mittlerweile der wichtigste Absatzmarkt. Nun wird die VW-Tochter erstmals die Marke von zwei Millionen verkauften Fahrzeugen knacken. Doch das Geschäft in Fernost wird schwerer.
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PekingAudi wird diese Woche den zweimillionsten Wagen in China verkaufen. Im Jahr 2010 hatte das Unternehmen die Marke von einer Million Autos geknackt - mehr als 20 Jahre nach den ersten Aktivitäten in China, wie Audi-China-Chef Dietmar Voggenreiter am Dienstag in Peking sagte. Im ersten Halbjahr 2013 haben die Ingolstädter im Reich der Mitte rund 226 000 Autos ausgeliefert, 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. „Wir sind optimistisch für das zweite Halbjahr“, sagte Voggenreiter.

Allerdings spürt der deutsche Autobauer im chinesischen Premiummarkt die Konkurrenz. „Der glückliche Zustand ist vorbei“, sagte Voggenreiter. Während vor einigen Jahren viele Händler nur wenige Prozent Nachlass an ihre Kunden gaben, müssten sie heute teilweise sieben Prozent und mehr mit dem Preis runtergehen.

Künftig sieht Voggenreiter überdurchschnittliches Wachstum bei SUVs und Kompaktwagen der Premiumklasse in China. „Wir sind der einzige Hersteller, der zwei lokal produzierte SUV-Modelle anbietet“, sagte er und verwies auf den Audi Q3 und den Q5. Ab dem Jahr 2014 will Audi mit dem A3 erstmal eine lokal produzierte Kompaktlimousine der Premiumklasse anbieten. Sie soll im bestehenden Werk im südchinesischen Foshan hergestellt werden.

Das Land ist von entscheidender Bedeutung für die deutsche Nobelmarke. Audi-Mutterkonzern Volkswagen setzt auf einen massiven Ausbau. Von den insgesamt sieben neuen Werken, die VW im Reich der Mitte baut, sollen fünf noch dieses Jahr eröffnen. Audi-Chef Rupert Stadler sprach im April lediglich davon, dass die Ingolstädter wegen des wachsenden Marktes in den kommenden zwei bis drei Jahren voraussichtlich ein neues Werk bauen müssten.

Jedes fünfte Auto, das in China verkauft wird, zählt laut Branchenverband VDA zu einer deutschen Konzernmarke. Seit 2005 haben deutsche Pkw-Hersteller ihren Absatz in China versiebenfacht.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • @santos
    Solange elektrische Energiespeicher noch so schwach und schwer wie heutige Batterien sind und der Strom aus der Steckdose aus Verbrennungskraftwerken kommt, braucht die Welt keine Elektroautos - die Zeit ist noch nicht reif - alles andere ist ökonomischer Unfug und ein ökologisches Feigenblatt!

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