Zwischenbilanz
Escada startet gut ins Jahr

Der Luxusmodehersteller Escada hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2005/2006 zugelegt. Allerdings musste das Unternehmen hohe Kosten verkraften.

HB MÜNCHEN. Mit 166,7 Mill. Euro habe Escada 4,1 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahr, teilte das Unternehmen aus Aschheim bei München mit. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 6,2 Mill. Euro nach 5,9 Mill. Euro im ersten Quartal des Vorjahres. Wegen höherer Kosten lag der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) mit 20,5 Mill. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Der Kostenanstieg resultiere im Wesentlichen aus der Expansion der BiBa-Geschäfte, höheren Marketingaufwendungen bei der Marke Escada und Wechselkursdifferenzen. Für das Gesamtjahr rechnet Escada mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Ebitda soll steigen.

Seit Anfang des Jahres hat Escada mit Frank Rheinboldt einen neuen Vorstandschef und mit Markus Schürholz einen neuen Finanzvorstand. Unternehmensgründer Wolfgang Ley hatte den Vorstandsvorsitz Ende Januar nach fast 28 Jahren abgegeben.

Bereits Mitte Februar beschloss die neue Escada-Führung entgegen der Ankündigung des alten Vorstands, doch keine Dividende für das Geschäftsjahr 2004/2005 zu zahlen. Vorrang vor der Ausschüttung habe das Ziel, die Kapitalbasis angesichts der künftigen Wachstumsperspektiven zu stärken. Die letzte Dividende hatten die Escada-Aktionäre 2001/2002 erhalten. Das im SDax gelistete Unternehmen hat einen umfassenden Umbau mit einer Konzentration auf Kernmarken hinter sich.

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