Zwischenbilanz
OMV verfehlt Erwartungen

Der österreichische Öl- und Gaskonzern OMV hat trotz eines zweistelligen Umsatz- und Gewinnanstiegs im ersten Halbjahr die Erwartungen der Experten verfehlt.

dpa-afx WIEN. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei in den ersten sechs Monaten um 24 Prozent auf 1,162 Mrd. Euro geklettert, teilte das im österreichischen Standardwerteindex ATX am Donnerstag in Wien mit. Experten hatten mit einem stärkeren Anstieg gerechnet.

Das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis erhöhte sich um 13 Prozent auf 1,153 Mrd. Euro. Der Umsatz des österreichischen Unternehmens stieg in den ersten sechs Monaten um 28 Prozent auf 8,944 Mrd. Euro. Für 2006 erwartet OMV-Chef Wolfgang Ruttenstorfer ein neues Rekordergebnis. Dies gelte auf Basis des gegenwärtigen Ölpreises und trotz international niedriger Raffineriemargen.

OMV nahm in den vergangenen Mitarbeitern deutliche Einsparungen bei den Mitarbeitern vor. Die Zahl der Mitarbeiter sank von rund 57 000 im Vorjahr auf 46 734. Davon waren lediglich rund 5 200 in Österreich beschäftigt. Die übrigen gehören zum rumänischen Ölkonzern Petrom, den die OMV 2004 übernahm. Die Aktie sank am Donnerstagvormittag um 1,33 Prozent auf 45,40 Euro.

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