Zwischenbilanz Zapf Creation
Baby Born kann wieder lachen

Der Puppenhersteller Zapf Creation profitiert allmählich von der Vertriebskooperation mit dem neuen Großaktionär MGA Entertainment. Dank geringerer Kosten sank der Verlust im ersten Quartal. Nun sind wieder schwarze Zahlen in Sicht.

HB MÜNCHEN. Wie der krisengeschüttelte Hersteller der bekannten Puppe "Baby Born" am Montag mitteilte, ging der Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 3,9 auf 3,5 Mill. Euro zurück. Auch der Nettoverlust sank im Vergleich zum Vorjahresquartal von 5,3 auf 3,4 Mill. Euro. Produktumstellungen hätten allerdings zu einem Umsatzrückgang von 14 Prozent auf 13,3 Mill. Euro geführt. Lediglich das Osteuropa-Geschäft sei gewachsen.

Die Kooperation mit dem US-Konkurrenten und Großaktionär MGA beginne zu greifen, die Kosteneinsparungen würden sich im Jahresverlauf erhöhen, erklärte Zapf-Vorstand Thomas Pfau. Der US-Konzern übernimmt den Vertrieb der Zapf-Produkte in Amerika. Pfau bekräftigte das Ziel für 2007, netto schwarze Zahlen zu schreiben. „Ich bin zuversichtlich, dass wir nun auch zügig eine solide Finanzierungs- und Kapitalbasis für den Konzern schaffen werden, damit Zapf Creation seine großen Marktpotenziale in den kommenden Jahren optimal nutzen kann“, erklärte Pfau.

Neben einem neuen Kredit steht auch eine Kapitalerhöhung auf der Agenda. Zapf kann darüber bis zu 3,2 Mill. neue Aktien ausgeben und mit dem üblichen Abschlag nach derzeitigem Aktienkurs rund 22 Mill. Euro erzielen. MGA und andere Aktionäre hätten sich schon bereit erklärt, die Kapitalmaßnahme zu zeichnen. Wie aus Branchenkreisen verlautete, könnte Zapf nach Abschluss der Verhandlungen auf einen Finanzierungsrahmen von insgesamt rund 80 Mill. Euro zurückgreifen.

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