7 Prozent Umsatz angestrebt
Sanierung zahlt sich für Elektronikkonzern Moeller aus

Der Bonner Elektronikkonzern Moeller sieht nach seiner Sanierung und dem Verkauf von unrentablen Randgeschäften die Ertragwende geschafft und erwartet mehr Umsatz und Gewinn.

HB DÜSSELDORF. Nach einem guten Start ins laufende Geschäftsjahr 2004/05 (zum 30. April) erwartet Moeller Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Der im vergangenen Jahr von dem Finanzinvestor Advent International übernommene Anbieter von Komponenten und Systemen für die Energieverteilung und Automatisierung strebe im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg von mehr als 7 Prozent und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 80 Millionen Euro an, teilte Moeller am Montag mit. Von Mai bis August habe die Gruppe im Kerngeschäft ein Umsatzplus von 15 Prozent verzeichnet sowie einen Anstieg des Ergebnisses von 27 Prozent.

In dem zum 30. April abgeschlossenen Geschäftsjahr 2003/04 setzte Moeller eine (Vorjahr 1,05) Milliarden Euro um und verbuchte ein Ebitda von 52 (70,3) Millionen Euro. Gleichzeitig erzielte der Konzern erstmals seit 2000/01 mit knapp 170 (minus 37,3) Millionen Euro einen positiven Cash Flow. Die Gruppe beschäftigt derzeit 9 100 Mitarbeiter weltweit. Ende 2003 hatte Advent International Moeller übernommen und will die Gruppe in den kommenden fünf bis sieben Jahren fit für die Börse oder einen Verkauf machen.

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