Alle drei Geschäftsbereiche legen zu
Ixos sieht Licht am Ende des Tunnels

Der auf die Archivierung von Dokumenten spezialisierte Software-Konzern Ixos hat bei steigendem Umsatz seinen Verlust im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 20 Prozent verringert. Vor allem das Deutschland-Geschäft florierte. Hier gab es einen Erlöszuwächs um 30 %.

HB MÜNCHEN. Das vor der Übernahme durch die kanadische Open Text stehende Unternehmen nannte als Grund dafür eine straffe Kostenkontrolle sowie die eigene Positionierung als Anbieter, der sämtliche nötigen Produkte zur digitalen Archivierung von Dokumenten aus einer Hand bietet. Hierdurch könne Ixos auch in Zeiten zurückhaltender IT-Nachfrage die Erlöse steigern.

„Ixos ist gut in das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres gestartet“, sagte Finanzchef Peter Rau am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. „Wir haben definitiv unsere Ziele erreicht beziehungsweise sogar übertroffen.“ Die Prognose für das Gesamtjahr, wonach Ixos bei einem Umsatzplus von zehn Prozent operativ schwarze Zahlen erwartet, bekräftigte er.

Besonders zulegen konnte Ixos im Quartal in Deutschland, wo ein Umsatzplus von 30 % auf 9,1 Mill. € erzielt wurde. Ursache hierfür sei ein Auftrag des IT-Dienstleisters der Sparkassen, IZB Soft, mit dem das Unternehmen Konkurrenzprodukte von Ceyonic ablöse, sagte Rau. Ixos sei damit „ein Meilenstein“ bei der Erschließung der Finanzbranche gelungen. Für das zweite, traditionell sehr starke Quartal des im Juni endenden Geschäftsjahres kündigte Rau wie erwartet schwarze Zahlen an.

Nach Steuern verbuchte Ixos den Angaben zufolge von Juli bis September einen Verlust von 1,9 (Vorjahr 2,3) Mill. €. Vor Steuern und Zinsen (Ebit) lag das Minus bei zwei (2,2) Mill. €. Der Umsatz kletterte um 16 % auf 30,1 Mill. €. Neben Deutschland wuchsen auch Großbritannien, die Schweiz und die nordischen Länder überdurchschnittlich.

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