Alle Zahlen unter den Erwartungen
Sony Ericsson enttäuscht im ersten Quartal

Sony Ericsson ist bei Umsatz, Gewinn und Absatz im ersten Quartal durchweg unter den Erwartungen der Analysten geblieben.

HB STOCKHOLM. Der schwedisch-japanische Handy-Hersteller hat im ersten Quartal angesichts einer starken Konkurrenz im Mobilfunkmarkt beim Vorsteuergewinn eingebüßt. Das Gemeinschaftsunternehmen stellte jedoch eine Verbesserung des Handy-Marktes sowie der eigenen Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal in Aussicht. Dazu sollen neue Modelle wie ein Prepaid-Kamera-Mobiltelefon beitragen.

Sony Ericsson begründete den Ergebnisrückgang am Freitag mit dem allgemein schwierigen Marktumfeld und einer veralteten Produktpalette. Während immer mehr günstige Prepaid-Produkte nachgefragt worden seien, habe das Unternehmen zu wenige neue Modelle auf den Markt gebracht. Die Nachfrage nach günstigeren Modellen habe bei Sony Ericsson zu einem Rückgang durchschnittlichen Verkaufspreises geführt. Dieser sank auf 137 € von 150 im vierten Quartal 2004.

Der Vorsteuergewinn von Sony Ericcson sank im ersten Quartal auf 70 Mill. € von 97 Mill. € im Vorjahr und blieb deutlich unter der Schätzung der von Reuters befragten Analysten, die mit 118,5 Mill. € gerechnet hatten. Auch der Umsatz sank auf 1,29 Mill. € von 1,34 Mill. € und blieb ebenfalls deutlich unter der Expertenprognose von 1,66 Mill. €. „Keine Frage, das war schlechter als erwartet“, sagte Analyst Urban Ekelund von Redeye.

Die Aktie von Ericcson verlor auf Grund der vorgelegten Zahlen und in Reaktion auf den Gewinneinbruch des südkoreanischen Elektronikkonzerns Samsung im ersten Quartal, der diesen unter anderem mit niedrigeren Gewinnmargen bei Mobiltelefonen begründete. Auch die Aktien des finnischen Handy-Herstellers Nokia gaben nach.

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