Anzeigen-Vermarktung bleibt bei Verlagsgruppe Handelsblatt
Springer kauft Wirtschaftstitel "Euro"

Zum Jahreswechsel bekommt das Wirtschaftsmagazin „Euro“ einen neuen Verlag: Der Finanzen Verlag (München), eine hundertprozentige Tochter der Axel Springer AG, übernimmt das monatlich erscheinende Heft zum 1. Januar 2005 von der Verlagsgruppe Handelsblatt (Düsseldorf), wie der Springer-Verlag am Dienstag in Hamburg mitteilte.

HB HAMBURG. Die Zeitschrift werde mit dem Magazin „Finanzen“ zusammengelegt und von der Februar-Ausgabe an unter dem Titel „Euro mit Finanzen“ erscheinen. Das neue Heft soll 5,50 € kosten.

Die Anzeigenvermarktung des neuen Hefts wird die Verlagsgruppe Handelsblatt fortführen und in diesem Bereich auch den Titel „Euro am Sonntag“ vom Finanzen Verlag übernehmen. Der Geschäftsführer des Finanzen Verlags, Frank-Bernhard Werner, setzt im Zusammenspiel mit „Euro am Sonntag“ auf den Aufbau einer Markenfamilie: „Wir erwarten durch diesen Schritt strategische Vorteile im Leser- und insbesondere im Anzeigenmarkt.“

„Mit dem Erwerb von „Euro“ bauen wir unsere Position in der Wirtschaftspresse als einem Kernsegment weiter aus und setzen Ausbau und Fokussierung unseres Verlagsportfolios konsequent fort“, sagte Andreas Wiele, Vorstand Zeitschriften und Internationales bei der Springer AG. Das Kartellamt muss dem Verkauf noch zustimmen.

Chefredakteur von „Euro mit Finanzen“ wird der bisherige „Finanzen“-Chef Holger Wiedemann. Roland Tichy von „Euro“ übernimmt neue Aufgaben bei der Handelsblatt-Verlagsgruppe. Die verkaufte Auflage von „Finanzen“ liegt bei 111 759 Exemplaren, die von „Euro“ beträgt 193 703 Stück.

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