Apple, Google und Co.
Silicon-Valley-Chefs stellen sich Trump

Im Wahlkampf war die Stimmung zwischen Donald Trump und den Kapitänen der Internet-Branche mies. Jetzt soll es ein erstes Treffen geben. Die Silicon-Valley-Chefs müssen auf den designierten Präsidenten zugehen.
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New York/Washington Das Silicon Valley wollte Donald Trump nicht als Präsidenten. Und der Milliardär machte die Tech-Branche im Gegenzug oft zum Ziel seiner Verbalattacken. Jetzt müssen beide Seiten notgedrungen lernen, miteinander auszukommen. Ein erstes Treffen in New York mit ausgewählten Chefs der Internet-Giganten soll nun Risse kitten. Beide Seiten sind darauf angewiesen, das zumindest ein einigermaßen zivilisiertes Zusammenleben in den kommenden Jahren funktioniert.

Ein zentrales Thema solle die Schaffung neuer Jobs in den USA werden, berichtete der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Trump hatte die Tech-Konzerne aufgefordert, mehr Produktion in die USA zu bringen. Sie argumentierten schon früher, dass die Elektronik-Geräte nicht nur wegen der niedrigeren Lohnkosten in China gebaut werden, sondern auch wegen der Nähe zu Zulieferer-Ketten und des großen Angebots an motivierten jungen Arbeitskräften. Ob ein Trump solche Argumente gelten lässt, ist die Frage.

Die Liste der erwarteten Teilnehmer ist bisher nur nach Medienberichten bekannt. Zumindest die Riege der Giganten des Silicon Valley wird demnach vertreten sein: Apple-Chef Tim Cook, Microsoft-Lenker Satya Nadella, der Chef des Google-Dachkonzerns Alphabet, Larry Page. Die symbolische Optik der Tatsache, dass die Bosse der Milliarden-Konzerne für die Trump-Audienz den Weg nach New York auf sich nehmen und als Gruppe beim künftigen Herrn des Weißen Hauses antreten, dürfte beiden Seiten bewusst sein.

Aktuell wird noch beinahe in Manier der „Kremlinologie“ aus Zeiten der Sowjetunion darüber spekuliert, wer wohl mit von der Partie sein wird und wer nicht - und was das zu bedeuten hat. So heißt es, Amazon-Chef Jeff Bezos habe auch eine Einladung erhalten und könnte tatsächlich aus Seattle einfliegen. Die Spannungen zwischen Trump und Bezos waren in den vergangenen Monaten besonders groß.

Dem Amazon-Gründer gehört die „Washington Post“, die Trump konsequent kritisch im Blick behält und im Wahlkampf die Wahl dessen demokratischer Gegenkandidatin Hillary Clinton empfahlt. Trump versprach bei einem Wahlkampfauftritt unmissverständlich, Bezos werde nach seiner Wahl „sowas von Probleme bekommen“, weil die Zeitung für den Online-Milliardär nur ein „Spielzeug“ zum Steuersparen sei.

Raumfahrt-Enthusiast Bezos twitterte, er habe Trump einen Platz an Bord der Rakete seiner Firma Blue Origin reserviert. Der dazugehörige Hashtag „#sendDonaldtospace“ - „schickt Donald ins All“ - wurde allgemein als Angebot ohne Rückfahrkarte aufgefasst. Nach Trumps Wahl versprach Bezos in einem Glückwunsch-Tweet umgehend, ihm eine unvoreingenommene Einstellung entgegenzubringen. Die „Washington Post“ ist unterdessen nicht zurückhaltender geworden.

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  • Jeder MUSS auf Trump, jetzt wo er Präsident ist, zugehen. Und vor allen die, die am meisten im Wahlkämpf gegen Ihn Stimmung gemacht haben. So ist das halt in einer Demokratie in der nur immer einer bzw. eine Richtung, gewinnen kann.
    Auch die Deutschen Medien werden auf die AfD in Zukunft zugehen müssen, wenn diese nicht im Nirwana verschwinden wollen. So wie die SPÖ, ÖVP und so langsam auch die Medien in Österreich auf die FPÖ zugehen müssen.
    Die FPÖ hat schließlich eine Unterstützung bei den Wählern von 40% + X. Und dass ist schon mal ein Brett!

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