Bessere Jobbedingungen
Apple räumt bei Foxconn auf

Der chinesische Riesenkonzern Foxconn fertigt die Hälfte der weltweiten Verbraucherelektronik - und will nun mit aller Macht von seinem Ausbeuter-Image weg. Ein mächtiger Treiber dabei ist Apple.
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ShanghaiFoxconn erhält bei der Verbesserung der Arbeitsbedingungen Schützenhilfe seines wichtigsten Abnehmers Apple. Die beiden Konzerne teilten sich die Anlaufkosten, sagten Spitzenmanager des chinesischen Verbraucherelektronik-Herstellers am Donnerstag. Zur Höhe und Verteilung des Aufwands äußerten sie sich nicht.

Foxconn hat wegen Löhnen und Überstunden massive Kritik einstecken müssen und nach einem Besuch des neuen Apple-Chefs Tim Cook Reformen in seinen Fabriken in Aussicht gestellt. Foxconn will die Gehälter nun um bis zu 25 Prozent erhöhen, Zehntausende neue Arbeiter einstellen und illegalen Überstunden einen Riegel vorschieben.

Zur Entlastung der bestehenden Fabriken soll zudem eine neue Anlage in der chinesischen Inselprovinz Hainan errichtet werden. Foxconn fertigt die Hälfte der weltweiten Verbraucherelektronik und baut neben iPhones und iPads auch andere Handys für Nokia.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bessere Jobbedingungen: Apple räumt bei Foxconn auf"

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  • Finde auch, dass das ein gutes Beispiel ist. Allerdings ist das soziale Engagement "von oben" wohl nicht ganz von allein sondern ursprünglich durch Druck der Medien und der Leser entstanden. Erst dadurch haben sich die Manager stärker um Reputation von Apple und den Einfluss von Foxcon gekümmert. Die Reputation fließt ja auch in Marken-Rankings für Unternehmen ein, wie bei brandindex.de oder marken-index.com. Wenn die Verbraucher sowas lesen ziehen die zu Teilen auch mit. Das Ranking von interbrand ist international (interbrand.com) und hier kann man als Nutzer sogar mitvoten: http://www.companize.com.

  • Da kommt das soziale Engagement mal von oben und muss nicht von unten erkämpft werden. Ich finde es gut, dass so etwas möglich ist, schliesslich zählt das Ergebnis (25% mehr Lohn, neue Arbeitsplätze, bessere Arbeitsbedingungen) Vielleicht ist das ein Beispiel für die Wirtschaft insgesamt, gute Arbeit gutes Geld, müssen nur noch die Verbraucher mitziehen und nicht immer auf der Schiene Geiz ist Geil usw.
    beste Grüße

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