Bezahlfernsehsender
Sky will neues Geld von Aktionären einsammeln

71 Millionen neue Aktien will der Bezahlfernsehsender Sky ausgeben. Das frische Geld braucht er für die Bundesliga-Rechteauktion.
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FrankfurtDer Bezahlfernsehsender Sky will mit einer Kapitalerhöhung frisches Geld für die Bundesliga-Rechteauktion einsammeln. Das Unternehmen werde 71 Millionen neue Aktien ausgeben, teilte Sky Deutschland am Donnerstagabend mit. Dies entspricht zehn Prozent des Grundkapitals. Gemessen am Schlusskurs vom Donnerstag könnte Sky 158 Millionen Euro erlösen.

Die Papiere sollten institutionellen Investoren mittels eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens, unter Ausschluss der Bezugsrechte der bestehenden Aktionäre, angeboten werden. Voraussichtlich werde bereits am Freitag bekanntgegeben, zu welchem Preis die Aktien platziert wurden. Viel Schiefgehen kann bei der Kapitalmaßnahme nicht.

Medienmogul Rupert Murdoch hatte vor einer Woche zugesichert, weitere 300 Millionen Euro in den Münchner Sender zu pumpen - unter anderem über den Kauf von neuen Aktien. Derzeit hält er mit seinem Konzern News Corp 49,9 Prozent an Sky. Die Summe soll bis September zusammenkommen. Merrill Lynch und UniCredit Bank (HypoVereinsbank) begleiten die Transaktion federführend. Die Bundesliga versteigert im April die Fußballrechte ab der Saison 2013/14 für vier Spielzeiten. Sky ist derzeit mit 250 Millionen Euro pro Saison größter Zahlmeister der Liga.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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