Boomendes Geschäft
Huawei wächst weiter

Gute Aussichten für Huawei: Die Zahl der Internetnutzer steigt rasant, auch Smartphones bleiben gefragt – davon profitiert der chinesische Konzern. Den Ausblick trüben nur Berichte über angebliche Sicherheitslücken.
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PekingHuawei profitiert vom florierenden Geschäft mit Smartphones und dem kräftig wachsenden Bedarf im Heimatland China. Der chinesische Telekommunikationsriese steigerte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 8,6 Prozent. Das Betriebsergebnis des zweitgrößten Netzwerkausrüsters der Welt stieg um mehr als 40 Prozent auf rund 29 Milliarden Yuan (3,5 Milliarden Euro), wie Finanzchefin Cathy Meng am Mittwoch in Peking mitteilte. Berichte in der US-Spionageaffäre über mutmaßliche Sicherheitslücken in Huawei-Geräten wies Meng zurück: „Diese Beschuldigungen entbehren jeder Grundlage.“

Der Umsatz des Telekom-Giganten erreichte nach den vorläufigen Jahreszahlen 238 bis 240 Milliarden Yuan (29 Milliarden Euro). Die Geschäftsaussichten seien gut, sagte die Finanzchefin. Sie rechnet mit zehn Prozent Wachstum: „Auch 2014 wird ein gutes Jahr.“ Der Zuwachs des Geschäfts in Yuan lag 2013 mit 8,6 Prozent wegen des Wertanstiegs der chinesischen Währung zwar unter dem selbst erklärten Ziel von 10 Prozent, erreichte in US-Dollar aber 11,6 Prozent.

„Die Entwicklung liegt innerhalb unserer Erwartungen“, betonte Sprecher Scott Sykes. Dreiviertel seines Umsatzes macht Huawei im Ausland, muss als chinesisches Unternehmen aber seine Zahlen in Yuan vorlegen. Während sein großes Netzwerkgeschäft 2013 nur um 5 Prozent zulegte, wuchs die neue Unternehmenssparte mit Dienstleistungen, Cloud-Diensten und Unternehmenssoftware um 32 Prozent. Das Geschäft mit Verbraucherprodukten wie Handys legte um 17 Prozent zu. Huawei ist heute schon der drittgrößte Smartphone-Hersteller.

Im vergangenen Jahr investierte Huawei 14 Prozent seines Umsatzerlöses oder 33 Milliarden Yuan, umgerechnet 4 Milliarden Euro, in Forschung und Entwicklung. Im vergangenen Jahr wurde auch die Profitabilität durch Sparmaßnahmen und Effizienzsteigerungen verbessert, wie Finanzchefin Meng berichtete. In der Netzwerksparte legte der Anteil des Geschäfts mit Dienstleistungen und Software für Telekom-Betreiber von bisher 34 auf 37 Prozent zu.

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  • Bedenklich, dass ein Großteil der Netzwerktechnik entweder aus den USA von Cisco System oder aus China von Huawei kommt. Das weckt kein Vertrauen in den Datenschutz. Gerade die Telekom sollte lieber vermehrt in Siemens oder eigene Technologie investieren um es Geheimdiensten und Industriespionen nicht noch einfacher zu machen.

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