BSkyB-Chef James Murdoch steht unter Druck
Bei BSkyB bleiben die Abonnenten aus

Der britische Pay-TV-Anbieter British Sky Broadcasting (BSkyB) hat seinen Gewinn zwar um 75 Prozent auf 483 Millionen Euro gesteigert. Aber neue Abonnenten gewinnen konnte der Konzern nur mäßig. Die BSkyB-Aktie gab an der Börse zeitweise kräftig ab.

HB LONDON. Wie das Unternehmen am Mittwoch in London mitteilte, stieg der Gewinn nach Steuern im Geschäftsjahr 2003/04 (30. Juni) um 75 Prozent auf 322 Millionen Pfund (483 Millionen Euro), der Konzernumsatz um 15 Prozent auf 3,66 Milliarden Pfund. Trotzdem fiel der Kurs an der Londoner Börse zeitweilig beträchtlich, nachdem das Unternehmen von einem nur mäßigen Zuwachs bei den Abonnentenzahlen berichtete.

Nach den Angaben konnte BSkyB zwischen April und Juni nur 81 000 Neukunden gewinnen. Die Abonnentenzahl stieg auf rund 7,4 Millionen. Die Firma benötigt aber pro Quartal durchschnittlich 100 000 hinzukommende Abonnenten, um ihr Ziel von 8 Millionen zuschauenden Haushalten bis Ende 2005 zu erreichen. BSkyB kündigte eine Erhöhung der Marketingausgaben um bis zu 50 Prozent im kommenden Jahr an. Die Zahl der Neuabonnenten pro Quartal ist seit 2002 mit einem Höhepunkt von damals 244 000 dramatisch gesunken.

Angesichts dieser Entwicklung steht BSkyB-Chef James Murdoch, unter Druck. Er ist der Sohn des Medientycoons Rupert Murdoch, dessen Konzern News Corp fast 36 Prozent der Anteile an dem Pay-TV-Anbieter hält.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%