Bundesliga-Übertragungen
Liga segnet Pakt zwischen Telekom und Premiere ab

Die Zusammenarbeit zwischen Telekom und Premiere zur Übertragung von Bundesligaspielen im Internet hat den Segen der Deutschen Fußball Liga erhalten. Dabei gab es im Vorfeld erheblichen Streit.

HB FRANKFURT. Es sei immer unstrittig gewesen, dass die Telekom wegen einer fehlenden Rundfunklizenz die Dienste eines TV-Senders nutzen müsse, erklärte die DFL am Freitag in Frankfurt am Main. Die geplante Zusammenarbeit im Medium Internet finde ausschließlich über die Breitbandnetze der Deutschen Telekom AG statt, begründete die DFL ihre Zustimmung zu dem Geschäft. Die herkömmliche TV-Verbreitung über Kabel und Satellit sei somit ausgeschlossen. „Die Deutsche Telekom AG bewegt sich daher im Rahmen der erworbenen Rechte, der allerdings damit erschöpft ist.“

In den vergangenen Wochen hatte es Auseinandersetzungen zwischen DFL und Telekom über die Auslegung der Fernsehrechte für die Bundesliga ab der nächsten Saison geben. Die Telekom hatte im Dezember von der DFL Internet-Rechte auf Live-Übertragungen von den Bundesligaspielen erworben. Die Fernsehrechte liegen hingegen beim Vermarkter Arena. Er sendet ein verschlüsseltes Fernsehsignal über Kabel und Satellit.

Die Partner Telekom und Premiere hatten es allerdings offengelassen, ob sie nicht auch weiterhin versuchen werden, über Kabel und Satellit einen deutlich größeren Kundenkreis zu erreichen. Das würde den Konflikt wieder aufflammen lassen.

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