Bundesrechnungshof-Präsident Kay Scheller
„Das Internet ist eine große Steueroase“

Premium46 Milliarden Euro Umsatz im Onlinehandel und kaum Umsatzsteuer – dem Fiskus entgehen Milliarden Euro durch ausländische Händler, die in Deutschland Waren vertreiben. Bundesrechnungshof-Präsident Kay Scheller erklärt im Interview, warum die Steuerbehörden nicht einschreiten können.

BonnKay Scheller hat einen fantastischen Ausblick. Der Rhein liegt dem Präsidenten des Bundesrechnungshofs quasi zu Füßen, den Blick kann er bis ins Siebengebirge schweifen lassen. Früher residierte in seinem geräumigen Büro der Postminister. Heute ist im ehemaligen Bundesministerium an der Konrad-Adenauer-Allee die Zentrale des Bundesrechnungshofs angesiedelt. Von dort aus leitet Scheller die Behörde, die Missstände in der Gesetzgebung und der Verwaltung aufdecken soll. Aktuell haben die Beamten das Internet als Spielwiese für Steuerbetrüger ausgemacht.

Herr Scheller, nach einer Schätzung des Handelsverbands Deutschlands wird der Onlinehandel in diesem Jahr einen Umsatz von 46 Milliarden Euro verzeichnen. Auf dem Markt tummeln...

 
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