Chefin der Gates-Stiftung
„Wer die Besten will, der muss Gutes tun“

PremiumSue Desmond-Hellmann spricht im Interview mit dem Handelsblatt über den Kulturwandel in der Stiftung, den Glauben an Kapitalismus und die Investition in deutsche Biotechnologie.

SeattleKritiker sagen: Die Stiftung ist mit einem Vermögen von 43 Milliarden Dollar zu mächtig.
Sue Desmond-Hellmann: Die Stiftung kann man nicht nach Größe beurteilen, sondern nach Resultaten. Ich verstehe solche Kritik, aber schauen sie mal: Jährlich geben wir annähernd vier Milliarden aus. Das US-Gesundheitsinstitut gibt 31 Milliarden Dollar aus. Die Entwicklungshilfe beläuft sich weltweit auf 140 Milliarden Dollar. Die Industrienationen geben Milliarden, wenn nicht Billionen Dollar für Gesundheit und Landwirtschaft aus.

Wie wäre es mit einem anderen Vorwurf: Die Stiftung ist zu sehr auf technische Lösungen fixiert.
In der Tat lieben wir Technologie und Innovationen. Sie können Menschen in...

 
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