Chipgeschäft soll wieder profitabel werden
IBM gibt einige seiner größten Geheimnisse preis

Big Blue gibt sich offen: Der weltgrößte Computerhersteller International Business Machines (IBM) will mit anderen Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte zusammenarbeiten, die auf IBM Chips basieren. Technologie à la carte und kein feststehendes Menü – damit möchte der Konzern sein Chipgeschäft ankurbeln und Marktanteile gewinnen. Wie im Fall der erfolgreichen Software Linux setzt der Branchenführer auf Innovation und Kooperation.

aug NEW YORK. Der Schritt von IBM ist eine Trendwende: In Zukunft will das in Armonk im Bundesstaat New York ansässige Unternehmen technisches Know-how über seine Power- Prozessoren weitergeben, kostenlose Software für Chip-Design und -Tests verteilen und in Service Centern weltweit seinen Kunden helfen, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Chips herzustellen. „Wir betreten Neuland – niemand hat bisher so sehr bei Mikroprozessoren kooperiert“, sagt Nick Donofrio, Vizepräsident von IBM Technology and Manufacturing.

Außerdem plant der Konzern, weltweit weitere Lizenzen für Chipproduktion zu verteilen. Einer seiner neusten Lizenznehmer ist Sony. Der japanische Konzern will Insidern zufolge energiesparende Prozessoren für seine nächste Generation elektronischer Geräte herstellen. Auch der US-Hersteller von Sprengstoff-Detektoren L-3 Communications wird umfassend mit IBM kooperieren. L-3 wird auf das Know-how von IBM zurückgreifen, um neue Produkte zu entwickeln und bereits vorhandene zu verbessern. Die Kooperation, die eine Laufzeit von fünf Jahren hat, soll IBM geschätzte 80 Mill. Euro einbringen.

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