Chiphersteller
Intel-Konkurrent AMD hat Kummer mit Dresdner Werk

Eigentlich sollte das 3. Quartal für den US-Chiphersteller ein Umsatzplus von zehn Prozent einfahren und eine satte Gewinnspanne. Aber die Firma muss Umsatz- und Gewinnziele kappen. Das Problem liegt in Dresden.
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Sunnyvale/BangaloreDer amerikanische Chiphersteller AMD kappt seine Umsatz- und Gewinnziele für das dritte Quartal. Der Konzern rechnet nur noch mit einem Anstieg der Umsatzerlöse um vier bis sechs Prozent, wie der Intel-Konkurrent am Mittwoch mitteilte. Die AMD-Aktien brachen nachbörslich acht Prozent ein.

Hauptgrund seien Produktionsprobleme im Dresdner Werk des AMD-Partners Globalfoundries, die die Produktion der „Llano“-Prozessoren gebremst hätten.

Die Brutto-Gewinnspanne werde voraussichtlich zwischen 44 und 45 Prozent liegen.

Zuletzt hatte das Management noch ein Umsatzplus von zehn Prozent in Aussicht gestellt, mit einer Schwankungsbreite von zwei Prozentpunkten nach unten und oben. Die Gewinnspanne sollte etwa 47 Prozent erreichen. Den vollständigen Quartalsbericht will AMD am 27. Oktober veröffentlichen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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