Chiphersteller
Qimonda-Beschäftigte sind wütend

Die Dresdner Beschäftigten des verlustreichen Chipherstellers Qimonda sehen die Zukunft wenig optimistisch. „Jetzt kann nur noch ein dreistelliger Millionenbetrag helfen“, sagte der Beauftragte der IG Metall für das Unternehmen, Wigand Cramer.

HB DRESDEN. Die Dresdner Beschäftigten des verlustreichen Chipherstellers Qimonda sehen die Zukunft wenig optimistisch. "Jetzt kann nur noch ein dreistelliger Millionenbetrag helfen", sagte der Beauftragte der IG Metall für das Unternehmen, Wigand Cramer, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur dpa. Das sei mehr Geld, als durch Gehaltsverzicht einzusparen sei. "Die Wut ist groß."

Die Zukunft der Infineon-Tochter ist ungewiss. Wenn sich kein Investor findet, könnte den Standorten München und Dresden Zahlungsunfähigkeit drohen. Die Infineon-Tochter Qimonda hat weltweit 13 000 Beschäftigte. Rund 3 000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel, die Hälfte davon in Deutschland.

 
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