Cisco
Gute Zahlen, schlechter Ausblick

Auch mit einer Gewinnsteigerung von 33 Prozent kann Cisco an der Börse nicht punkten. Zu den Quartalszahlen servierte der US-Netzwerkspezialist nach einem Blick in die Auftragsbücher eine bittere Prognose.

BangaloreDer US-Netzwerkspezialist Cisco bekommt die globalen Konjunkturunsicherheiten zu spüren. Zwar stiegen im vergangenen Quartal Gewinn und Umsatz überraschend kräftig, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Im laufenden Quartal werde das Ergebnis aber hinter den Erwartungen von Experten zurückbleiben.

Der Umsatz werde stagnieren oder maximal zwei Prozent zulegen. Grund sei, dass sich das Auftragswachstum angesichts des unsicheren konjunkturellen Konjunkturumfelds und Wechselkurseinflüssen zuletzt verlangsamt habe. Der trübe Ausblick drückte die Aktie nachbörslich ins Minus.

Im bis zum 24. Oktober laufenden ersten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 steigerte Cisco den Gewinn binnen Jahresfrist um 33 Prozent auf 2,43 Milliarden Dollar (rund 2,3 Milliarden Euro). Auf bereinigter Basis verdiente das Unternehmen 59 Cent je Aktie und übertraf damit die Analystenschätzung von 56 Cent. Der Umsatz erhöhte sich um 3,6 Prozent auf 12,68 Milliarden Dollar.

Cisco bietet eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen an - neben Verteilergeräten für Firmennetze auch Telefonanlagen oder die Speicherung und Bearbeitung von Daten auf externen Servern, das Cloud Computing. Daher gilt das Unternehmen als Konjunkturbarometer für die Netzwerkbranche.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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