Clement begrüßt neuen Geschäftsplan
Chancen für Brandenburger Chipfabrik steigen

Das veränderte Konzept der geplanten Chipfabrik in Frankfurt (Oder) kommt bei Wirtschaftsminister Clement offenbar gut an. Das Projekt sei nun auf «realistischem Weg», sagte Clement in einem Interview.

HB BERLIN. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) hat Zustimmung für eine staatliche Bürgschaft für die geplante Chipfabrik in Frankfurt (Oder) signalisiert. «Wir wissen, welche Bedeutung das Projekt für die gesamte Region hat und haben ein Interesse, dass es gelingt», sagte Clement dem «Tagesspiegel». Vorraussetzung sei, dass das Konzept auf wirtschaftlich tragfähige Beine gestellt werde und bisherige Schwachstellen ausgebügelt würden, zitierte das Blatt Clement am Sonntag vorab.

Vergangene Woche hatten die Betreiberfirma Communicant und das Beratungsunternehmen Gartner einen abgespeckten Geschäftsplan vorgestellt. Das Investitionsvolumen des 1,3 Milliarden-Projekts ist dabei etwas verringert worden. Im Bundeswirtschaftsministerium hatte es bisher die größten Bedenken gegen eine Bewilligung der 600-Millionen-Bürgschaft von Bund und Land gegeben. Nach der Überarbeitung des Geschäftsplans «stellt sich das etwas anders da», sage Clement. Das Projekt sei jetzt auf einem «realistischen Weg». Allerdings sei in den «nächsten vierzehn Tagen noch intensive Arbeit aller Beteiligten nötig», so der Bundesminister.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%