Constantin-Aufsichtsratschef Hahn geht
Wenn die Mühlen mahlen

PremiumBei Constantin Medien tobt seit Monaten ein Machtkampf. Nun ist überraschend Aufsichtsratschef Hahn samt Team zurückgetreten. Er räumt das Feld für den Schweizer Kontrahenten Bernhard Burgner – und baut auf die Justiz.

MünchenAls Jurist hatte Dieter Hahn, 56, früh eine Ahnung von Haifisch-Methoden, die Wirtschaft auch prägen können. Schließlich hieß seine Dissertation: „Die feindliche Übernahme von Aktiengesellschaften – eine juristisch-ökonomisch Analyse.“ Doch was ist die Theorie schon gegen die Praxis: Die Vorgänge bei der börsennotierten Münchener Constantin Medien AG, bei der Hahn als Großaktionär wirkt, sind weitaus bunter und abenteuerlicher, als es in einer akademischen Arbeit beschrieben werden kann.

Sie führten auf der Hauptversammlung am gestrigen Mittwoch in einem Hotel nahe des Englischen Gartens zum Knalleffekt. Hahn und seine Mitstreiter machten nach einem 18-monatigen Kampf das Feld frei für ihren Kontrahenten,...

 
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