Cyberangriff mit „Wanna Cry“
Die Spuren führen nach Nordkorea

Devisen für Kim Jong-Un? Hinter der Erpressungssoftware „Wanna Cry“ steckt wohl Nordkorea. IT-Sicherheitsforscher finden neue Indizien. Obwohl die Ransomware viele PCs infiziert hat, fließt das Lösegeld aber spärlich.

DüsseldorfWer steckt hinter dem Cyberangriff, der kürzlich Hunderttausende Computer lahmlegte? Sicherheitsforscher haben neue Indizien gefunden, dass Nordkorea etwas damit zu tun haben könnte: Die Werkzeuge und Infrastrukturen, die bei der Verbreitung der Erpressungssoftware „Wanna Cry“ zum Einsatz kamen, deuteten stark auf die Gruppe Lazarus hin, erklärte der IT-Sicherheitsanbieter Symantec in einem Blogeintrag. Sie stehe mit dem Staat in Verbindung.

„Wanna Cry“ legte Mitte Mai mehr als 240.000 Computer lahm, zum Beispiel in britischen Krankenhäusern, bei großen Konzernen wie Telefónica und Fedex sowie im russischen Innenministerium. Bei der Deutschen Bahn fielen zwischenzeitlich zahlreiche Anzeigentafeln aus. Die unbekannten Täter schleusten...

 
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