Dementi von Verhandlungen
Hutchinson will mit Formel 1 nichts zu tun haben

Die zum Hutchison-Whampoa-Konzern gehörende Tom Group hat einen Zeitungsbericht dementiert, wonach sie die Formel 1 für eine Milliarde Dollar kaufen will. Es habe nicht einmal Gespräche gegeben. Formel-1-Chef Ecclestone will jedoch mit den Asiaten gesprochen haben.

HB HONGKONG. Es habe keine Verhandlungen mit Firmen gegeben, die Vermarktungs- und Werberechte der Formel 1 besitzen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Folglich habe es auch keine Vereinbarungen über einen Erwerb von Beteiligungen gegeben.

Die Zeitung „Sunday Telegraph“ hatte am Sonntag berichtet, Hutchison wolle die Formel 1 seinem Medienimperium hinzufügen. Das Blatt schrieb, Formel-1-Chef Bernie Ecclestone habe sich mit Managern von Hutchisons Mediensparte Tom Group getroffen. „Hutchison möchte die Formel 1 seinem Medienimperium hinzufügen“, wurde ein den Verhandlungen nahe stehender Banker zitiert.

Ecclestone bestätigte am Rande des Formel-1-Rennens in Hockenheim am Sonntag, Kontakte zu Interessenten von Hutchison gehabt zu haben. Allerdings wäre es ihm lieber, die Formel 1 bliebe in den Händen der Banken, fügte er hinzu.

„Sie sehen großes Potenzial für die Formel 1 in Asien und verbringen nun viel Zeit und Mühe damit, es Bernie behaglich zu machen“, zitierte das Blatt den Banker weiter. „Die Banken sind ziemlich froh, ihre Anteile zu verkaufen“, fügte er unter Verweis auf die drei Banken Bayern LB, JP Morgan und Lehman Brothers hinzu, die größere Beteiligungen an der Formel 1 halten.

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