Der Vertrieb der Filter soll ausschließlich über Epcos erfolgen
Epcos gründet Joint Venture mit Baotong in China

Der Hersteller passiver Bauelemente, Epcos, gründet in China mit Baotong ein Gemeinschaftsunternehmen für Oberflächenwellen-Filter. Epcos baut damit seine Präsenz in China weiter aus.

HB MÜNCHEN. „Durch das Joint Venture mit Baotong bauen wir unsere Präsenz in dem weltweit dynamischsten Elektronikmarkt weiter aus und stärken unsere Position in dem in China stark wachsenden Markt für Unterhaltungselektronik“, erklärte Epcos-Chef Gerhard Pegam am Dienstag in München. Ein Sprecher ergänzte, das Gemeinschaftsunternehmen, an dem Epcos 51 Prozent hält, solle in den ersten Jahren einen Umsatz in einstelliger Millionenhöhe erwirtschaften. In der Anfangsphase werde es rund 200 Mitarbeiter beschäftigen.

Die im TecDax gelistete Epcos-Aktie notierte kurz nach der Mitteilung mit 16,12 Euro um zwei Prozent im Plus.

Das Gemeinschaftsunternehmen soll so genannte Oberflächenwellen-Filter (OFW) hauptsächlich für den Einsatz in Fernsehgeräten herstellen. OFW-Komponenten gelten als Schlüsselbausteine in der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie und filtern bestimmte Signalfrequenzen. Sie sind damit beispielsweise mitverantwortlich für die Tonqualität von Handys, Satellitenempfängern, TV-, Video- oder Audiogeräten.

Grundlage der Kooperation ist den Angaben zufolge die Technologie von Baotong, die durch die Kompetenz von Epcos im OFW-Bereich ergänzt wird. Der Vertrieb der Filter soll ausschließlich über Epcos erfolgen.

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