Deutsche Telekom
Telekom plant 3000 Neueinstellungen

Gute Nachrichten in der Krise: Die Deutsche Telekom will trotz der schwierigen Konjunkturaussichten im kommenden Jahr rund 3 000 Mitarbeiter neu einstellen.

HB BERLIN. Wir werden in großem Umfang neue Mitarbeiter zur Telekom holen", sagte Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger dem "Tagesspiegel". Die neuen Stellen könnten unter anderem in der IT und der Produktentwicklung entstehen, aber auch im Service- und Vertriebsbereich, sagte ein Telekom-Sprecher am Montag. Zur genauen Zahl der geplanten Neueinstellungen konnte er zunächst nichts sagen.

Sattelberger sagte dem "Tagesspiegel" weiter, zugleich werde der Umbau und Abbau von Arbeitsplätzen fortgesetzt. "Die sozialverträgliche Anpassung wird weitergehen wie in den Jahren zuvor", erklärte er. "Dass die Telekom in ihren Beschäftigtenstrukturen kleiner werden muss, ist allseits bekannt." Nach Angaben des Sprechers laufen derzeit jedoch keine größeren Stellenabbauprogramme mehr. Der sozialverträgliche Abbau von rund 32 000 Mitarbeitern sei bereits komplett abgeschlossen worden.

Sattelberger stellte in Aussicht, dass die Telekom deutlich mehr Arbeitsplätze zur Verfügung stellen könne, sollte das Unternehmen - wie von Telekom-Chef René Obermann vorgeschlagen - günstige Rahmenbedingungen für den weiteren Ausbau des Breitbandnetzes bekommen.

"Genau in diesem Bereich bringen Investitionen unmittelbare Wachstumsimpulse mit Beschäftigungseffekten, je nachdem wie viele Haushalte man mit dem Netz abdeckt", sagte der Personalvorstand. "Ich würde schätzen, dass wir bei einem mittleren Ausbauszenario mehr als 25 000 Arbeitplätze schaffen können." Die neuen Jobs würden nicht nur bei der Telekom entstehen, sondern auch in anderen Branchen, etwa im Tiefbau.

Im Januar stehen für die 50 000 Mitarbeiter von T-Service die Tarifverhandlungen an. Sattelberger betonte, es werde "keine Nullrunde geben und auch keine Absenkung". Hinzu komme das Angebot, den bis Ende 2012 reichenden Kündigungsschutz zu verlängern. Dem Sprecher zufolge wäre dies bei einem "maßvollen Abschluss" vorstellbar.

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