Elektronikkonzern
Philips-Sanierung trägt langsam Früchte

Die Niederländer wollen die Margen des Konzerns ab 2014 steigern. Dafür setzt Philips-Chef van Houten vor allem auf Medizintechnik und hat einen Aktienrückkauf angekündigt. Die Papiere fallen allerdings.
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AmsterdamDie jahrelange Sanierung von Philips trägt langsam Früchte. Der niederländische Elektronikriese will in den nächsten Jahren profitabler werden. Im Zeitraum 2014 bis 2016 peilt der Siemens-Rivale konzernweit eine operative Rendite (Ebita) von elf bis zwölf Prozent an, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Für das laufende Geschäftsjahr werden nur zehn bis zwölf Prozent angestrebt. Vorstandschef Frans van Houten kündigte zudem den Rückkauf eigener Aktien im Volumen von 1,5 Milliarden Euro in den kommenden zwei bis drei Jahren an.

Börsianer sahen dennoch keinen Grund, sich mit Philips-Titeln einzudecken. Der Aktienkurs fiel um mehr als zwei Prozent. „Die neuen Ziele erscheinen etwas konservativ“, klagten die Analysten der Investmentbank Morgan Stanley.

Zudem habe es am Markt die Hoffnung gegeben, Philips gebe für den Erwerb eigener Aktien eher zwei Milliarden Euro aus. Auch die Experten von JPMorgan reagierten reserviert: „Angesichts der Skepsis von Investoren sind bei Philips quartalsweise Fortschritte wichtiger als fernere Ziele.“ Es bleibe abzuwarten, ob der Konzern zweistellige Renditen wirklich erwirtschaften könne.

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Hoffnungsträger Medizintechnik

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