Elektronikkonzern
Sharp bleibt in Verlustzone

Rote Zahlen bei Sharp: Der Elektronikkonzern muss zwischen April und Juni ein Minus von rund 236 Millionen Euro verbuchen. Schuld daran ist das weiter schwache Geschäft mit LCD-Bildschirmen.

Der fortan unter dem Dach des Apple-Auftragsfertigers Foxconn operierende japanische Elektronikkonzern Sharp hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erneut rote Zahlen geschrieben. Wie das in Osaka ansässige Unternehmen am Freitag bekanntgab, fiel zwischen April und Juni unter dem Strich ein Minus von 27,4 Milliarden Yen (236 Mio Euro) an. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte ein Fehlbetrag von 33,9 Milliarden Yen in den Büchern gestanden. Hintergrund ist das weiter schwache Geschäft mit LCD-Bildschirmen.

Der Umsatz sank um 31,5 Prozent auf 423,4 Milliarden Yen. Eine Prognose für das noch bis zum 31. März 2017 laufende Geschäftsjahr gab der Konzern nicht ab. Man müsse zunächst die Auswirkungen der Übernahmevereinbarung mit Foxconn abschätzen. Es ist die erste Übernahme eines großen japanischen Elektronikkonzerns durch ein ausländisches Unternehmen. Sharp war ein Pionier bei flachen LCD-Bildschirmen, geriet in den vergangenen Jahren jedoch durch koreanische und chinesische Konkurrenz massiv unter Druck.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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