„Ergebnisse nicht zufrieden stellend“
Infineon-Zerschlagung steht unter keinem guten Stern

Die geplante Zerschlagung des Chipkonzerns Infineon steht bisher unter keinem guten Stern. Die Speichersparte, die der Konzern abstoßen will, präsentiert sich möglichen Investoren derzeit als hässliches Entlein: Die Umsätze sinken, der Bereich ist wieder tief in die Verlustzone gestürzt.

dpa MÜNCHEN. „Die Ergebnisse sind nicht zufrieden stellend“, musste Infineon-Chef Wolfgang Ziebart am Dienstag einräumen. Die Abspaltung werde aber weiter vorbereitet. Bevorzugte Option sei ein Börsengang.

Infineon steckt seit Jahren in der Krise. Geht es der Branche schlecht, macht der Konzern hohe Verluste. In den Aufschwungphasen wiederum verdient das Unternehmen nur wenig Geld. Ziebart kündigte daher den radikalen Befreiungsschlag an. Das schwankungsanfällige Geschäft mit Dram-Chips, das bisher 40 Prozent der Umsätze beisteuerte, soll abgetrennt werden. Auch im ersten Quartal hätten die Probleme im Speicherbereich wieder die Erfolge im Logikgeschäft überschattet, sagte Ziebart. Das soll in Zukunft anders sein.

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