Ericsson in der Krise
Kein Anschluss unter dieser Nummer

PremiumFührungsschwäche, Stellenabbau und Gewinnwarnung: Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson steckt nach 140 Jahren in der größten Krise der Unternehmensgeschichte. Warum eine Erholung nicht in Sicht ist.

StockholmDie schlechten Nachrichten für Ericsson reißen nicht ab: Nur eine Woche, nachdem der schwedische Telekommunikationsausrüster den Abbau von 3.000 Stellen angekündigt hatte, schockierte der Konzern am Mittwoch Investoren mit einer Gewinnwarnung.

Der operative Gewinn sei im dritten Quartal um 93 Prozent auf 300 Millionen Kronen (umgerechnet 30,9 Millionen Euro) eingebrochen, teilte Interimschef Jan Frykhammar mit. Auch der Umsatz falle mit einem Minus von 14 Prozent deutlich niedriger aus als erwartet, erklärte er.

„Unser Ergebnis ist deutlich schwächer, als wir erwartet haben und liegt unter dem, was wir zuvor kommuniziert haben“, sagte er und betonte, dass „dies nicht der Anfang...

 
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