Erwartungen gesenkt
Nachfrage nach Lexmark-Druckern ist eingebrochen

Der Gewinn des US-Druckerherstellers Lexmark International ist im dritten Quartal um mehr als die Hälfte eingebrochen.

HB NEW YORK. Auch für das letzte Vierteljahr 2005 schraubte das Unternehmen die Erwartungen herunter. Lexmark hatte zuletzt wegen starker Konkurrenz von größeren Rivalen wie Hewlett-Packard die Preise für Drucker senken müssen, was an den Gewinnmargen zehrte.

Das Netto-Ergebnis für das dritte Quartal bezifferte der Konzern am Dienstag mit 70,2 Millionen Dollar oder 59 Cent je Aktie nach 156,1 Millionen Dollar im Vorjahr. Die Umsätze sanken auch wegen schwacher Nachfrage nach Nachfüllpatronen für Tintenstrahldrucker um vier Prozent auf 1,22 Milliarden Dollar. Die Zahlen übertrafen die zuletzt reduzierten Prognosen der Analysten. Diese hatten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 47 Cent und Erlöse von 1,2 Milliarden Dollar erwartet. Lexmark hatte zu Monatsbeginn gewarnt, die Quartalsergebnisse würden die damaligen Konsens-Schätzungen um rund einen Dollar je Aktie verfehlen.

Für das laufende Quartal stellte Lexmark einen Gewinn je Aktie von 0,40 bis 0,50 Dollar in Aussicht. Analysten hatten bislang im Schnitt 0,65 Dollar erwartet. Die Umsätze würden voraussichtlich in der Größenordnung um zehn Prozent sinken, sagte Lexmark voraus.

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