EuGH-Urteil
Milliardenstrafe gegen Intel muss neu geprüft werden

Vor acht Jahren verhängte die EU-Kommission gegen Intel eine Strafe von 1,06 Milliarden Euro wegen unfairen Wettbewerbs. Doch noch immer ist kein Geld geflossen – und das wird nach einem Urteil auch erst mal so bleiben.

FrankfurtDer Chip-Riese Intel bekommt eine neue Chance, das Milliarden-Bußgeld der EU-Kommission wegen unfairen Wettbewerbs zu kippen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschied am Mittwoch, dass der Fall noch einmal vom EU-Gericht aufgerollt werden müsse. Damit dürfte sich das Verfahren um die bereits 2009 verhängte Strafe von 1,06 Milliarden Euro noch mehrere Jahre hinziehen.

Zum damaligen Zeitpunkt war es die höchste Summe, die die EU-Kommission gegen ein einzelnes Unternehmen verhängt hatte. Inzwischen hat sie Google zu einer Kartellstrafe über 2,42 Milliarden Euro verdonnert.

Die EU-Kommission hatte den Chip-Riesen damals wegen des Missbrauchs einer dominanten Marktposition bestraft. Nach Erkenntnissen der Brüsseler Behörde...

 
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