Fernsehbranche
Constantin Medien knüpft sich DSF vor

Der Sportsender DSF macht seinem Eigner Constantin Medien wenig Freude. Der Fernseh- und Sportrechte-Konzern stellt sich auf kräftige Einbußen ein - und will DSF nun an die Kandare nehmen.

HB BERLIN. Der Fernseh- und Sportrechte-Konzern Constantin Medien erwartet in seiner Sportsparte kräftige Einbußen und greift deswegen beim TV-Sender DSF durch. Einbrüche im Werbegeschäft, Restrukturierungskosten und außerordentliche Aufwendungen belasteten den Bereich im laufenden Geschäftsjahr mit einem Betrag im unteren zweistelligen Millionenbereich, teilte das Unternehmen in der Nacht zum Mittwoch mit. Das Loch werde aber voraussichtlich durch Einnahmen in Höhe von 25 bis 30 Mio. Euro gestopft, die der Konzern aus einem juristischen Vergleich erwarte.

Neben Sparmaßnahmen beschloss der Aufsichtsrat demnach auch eine direktere Anbindung des Deutschen SportFernsehens an den Konzern sowie flachere Hierarchien in der Sparte. Trotz der schwachen Wirtschaftsaussichten solle das Segment damit wieder auf einen Wachstumskurs geführt werden, erklärte Vorstandsvorsitzender Bernhard Burgener.Ein weiteres Standbein des Bereichs ist der Produktionsdienstleister Plazamedia.

Die bis vor kurzem unter dem Namen EM.Sport firmierende Constantin hat Ende Mai ihre Prognose fürs Gesamtjahr bekräftigt. Demnach erwartet das Unternehmen ein Konzernergebnis von rund 3,1 bis 5,1 Mio. Euro bei einem Umsatz von 500 bis 520 Mio. Euro.

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