Franchise im Internet
Hintergrund: Kostenloses Fernsehen ohne Werbepause

Ganz anders als das Breitenfernsehen kommen 98 Prozent der Sender im Internetfernsehen ohne Werbepausen, Gebühren und Abonnements aus.

stö DÜSSELDORF. Durch ein franchiseähnliches System - das Reverse Marketing - übernehmen meist Großunternehmen die Programmkosten. Diese Firmen kaufen dabei das Recht, den IP-TV-Sender auf die eigene Website einzuspielen. Dem deutschen Sendezentrumsbetreiber Art-Voice zufolge kostet das je Kanal monatlich in etwa 2 000 Euro.

Geboren wurde die Finanzierungsidee laut Art-Voice-Chef Ingo Wolf mehr oder weniger aus der Not heraus. Da in der Anfangsphase des Internetfernsehens die Zuschauerzahlen zu niedrig waren, um für Werbekunden attraktiv zu sein, musste ein anderer Weg gefunden werden. Mittlerweile würden bereits fast 100 Sender auf den Internetauftritten von Unternehmen in Deutschland angeboten, beispielsweise vom Internetreisebüro Travel 24.

Die Zuschauer brauchen für den Empfang von IP-TV lediglich einen ganz normalen Computer der via ISDN, DSL oder eine schnellere Verbindung mit dem Internet verbunden ist. Abgespielt werden die Programme dann auf dem Mediaplayer von Microsoft.

Um die Sender auf dem Heimkino anzuschauen, braucht man allerdings das Media Center von Microsoft, einer Art Set-Top-Box fürs Internet, erklärt Wolf. Damit und mit einer Acht-Megabit-Leitung kann der Zuschauer dann auch die höchste Qualität von IP-TV nutzen. Die entspreche der des hochauflösendem Fernsehens HDTV und liefere ein weit bessere Bilder, als reguläre Kabel- oder Satellitenverbindungen.

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