Gebot von Apax ist laut Analysten zu niedrig
Britische Filmfirma Hit zieht weitere Kaufinteressenten an

Um die britische TV-Produktionsfirma Hit Entertainment entwickelt sich ein Bieterkampf. Das Unternehmen teilte mit, es habe zwei weitere Übernahmeangebote erhalten. Die kanadische Filmfirma Lions Gate Entertainment hatte am Sonntag angekündigt, sie interessiere sich für Hit. Lion hat unter anderem den Dokumentarfilm „Fahrenheit 9/11“ produziert.

LONDON. Wer der zweite neue Bieter ist, teilten die Briten nicht mit. Die Pläne befänden sich noch in einem sehr frühen Stadium. Hit produziert Kinderprogramme mit so bekannten Figuren wie dem Bauarbeiter Bob und dem Dinosaurier Barney.

Allerdings hat Hit bereits einen Käufer: Der Verwaltungsrat hatte im März ein Angebot der britischen Kapitalbeteiligungsfirma Apax Partners akzeptiert, die insgesamt 489 Mill. Pfund (umgerechnet 712 Mill. Euro, 300 Pence je Aktie) zahlen will. Eine Sprecherin von Hit sagte, man warte nun auf Details zur Finanzierung des Angebotes, bevor man entscheide, ob man den Kanadiern einen genaueren Blick in die Bücher gewähre. Analysten schätzen, dass Lion 320 Pence je Hit-Aktie oder mehr zahlen muss, damit das kanadische Unternehmen noch den Zuschlag erhält. Das Gebot von Apax halten die Marktbeobachter für niedrig. Deshalb zeigten sich Analysten nicht erstaunt, dass Hit mitgeteilt hat, das Unternehmen habe weitere Gebote erhalten.

Im Geschäftsjahr 2003/2004, das im Juli 2004 endete, war der Nettogewinn von Hit um 54 Prozent auf 6,7 Mill. Pfund zurückgegangen. Grund war vor allem der Verlust eines lukrativen Vertrages mit dem US-Kabelsender Nickelodeon.

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