Gewinn gesunken
Konkurrenzkampf macht Palm zu schaffen

Der US-Hersteller von Taschencomputern und Smartphones hat wegen gestiegener Kosten im Kampf um Marktanteile einen Gewinnrückgang verbucht. Die Erwartungen der Analysten hat Palm trotzdem übertroffen.

HB SAN FRANCISCO. Zudem kündigte Palm am Donnerstag weitere Investionen an, um im verschärften Konkurrenzkampf mit den Rivalen Motorola, Nokia und Research In Motion (RIM) den Absatz anzukurbeln. Die Palm-Aktien legten vorbörslich sechs Prozent zu - auch weil der Konzern ein Rückkauf-Programm über 250 Mill. Dollar billigte.

Der Nettogewinn fiel im ersten Geschäftsquartal bis zum 1. September auf 16,5 Mill. Dollar oder 16 Cent je Aktie. Im Vorjahr lag der Gewinn noch bei 18,2 Mill. Dollar. Vor Sonderposten verdiente das Unternehmen 21 Cent je Papier. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 355,8 Mill. Dollar. Analysten hatten mit einem Gewinn von 18 Cent je Aktie bei einem Umsatz von 354,6 Mill. Dollar gerechnet.

Palm erwartet, dass der durchschnittliche Verkaufspreis seiner Smartphones - eine Kombination eines Mobiltelefons und eines Minicomputers - wegen der Ausweitung eines Rabatt-Programms bei seiner 700er Modellreihe weiter fällt. Zudem kündigte das Unternehmen ein Mobiltelefon im Niedrigpreissegment für die nahe Zukunft an. „Es ist eine Tatsache, dass der Konkurrenzkampf im Smartphone-Geschäft stärker wird“, sagte Palm-Chef Ed Colligan. Das habe sich bereits in den vergangenen Monaten gezeigt. Anfang September hatte Palm bereits erklärt, dass die Nachfrage nach seinen Treo-Smartphones schwächer als erwartet gewesen sei.

Für das zweite Quartal prognostizierte das Unternehmen einen Gewinn vor Sonderposten von 20 bis 23 Cent je Aktie und einen Umsatz zwischen 430 und 450 Mill. Dollar. Branchenexperten rechnen auf dieser Basis mit einem Gewinn von 27 Cent und bei einem Umsatz von 470 Mill. Dollar.

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