Gewinnrückgang im Quartal
Dell leidet unter billigen Computern

Der weltgrößte Computerbauer Dell hat im ersten Quartal einen Gewinnrückgang verkraften müssen. Grund dafür war der harte Konkurrenzkampf, in dem das Unternehmen seine Preise senken musste. PCs dürften in den kommenden Monaten sogar noch billiger werden. Dafür dürften auch neue Prozessoren sorgen – die erstmals bei Dell von AMD stammen.

HB SAN FRANCISCO. Mit einem Gewinn von 762 Mill. Dollar oder 33 Cent je Aktie lag das Ergebnis genau auf dem Niveau der Gewinnwarnung von vor 10 Tagen. Dieser Prognose hatten sich auch die Analysten angeschlossen. Im Vorjahreszeitraum hatte der Überschuss noch bei 934 Mill. Dollar oder 37 Cent je Aktie gelegen.

Auch der von 13,4 auf 14,2 Mrd. Dollar gesteigerte Umsatz war eine Punktlandung mit Blick auf die durchschnittlichen Schätzungen der Analysten, die ihre Erwartungen allerdings jüngst heruntergeschraubt hatten. Ursprünglich wollte Dell 14,6 Mrd. Dollar erlösen, die Planung aber gemeinsam mit dem Gewinn in der vergangenen Woche heruntergeschraubt.

Dell-Chef Kevin Rollins zufolge war der Wettbewerb schärfer als vom Unternehmen erwartet worden war. Das Unternehmen litt in der Berichtszeit vor allem unter dem harten Wettbewerb mit dem Branchenzweiten Hewlett-Packard. Dieser hatte vor zwei Tagen bekanntgegeben, seinen Marktanteil gesteigert zu haben und damit näher an Dell herangerückt zu sein.

Mit Blick auf den harten Wettbewerb plane Dell auch künftig Preissenkungen für einige seiner Produkte, hieß es. Finanzchef Jim Schneider sagte während einer Telefonkonferenz, Dell wolle keinen „Preiskampf“ anzetteln, werde bei Preissenkungen künftig aber aggressiver vorgehen.

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