Größter US-Radiokonzern kostet 18,7 Mrd. Dollar
Clear Channel geht an Finanzinvestoren

Ein Konsortium um die Finanzinvestoren Thomas H. Lee Partners und Bain Capital hat den Übernahmekampf um den größten US-Rundfunkbetreiber Clear Channel gewonnen: Der Konzern, der 1 150 Radiostationen betreibt, erhält für 18,7 Mrd. Dollar neue Besitzer. Darüber hinaus übernehmen die Finanzinvestoren geschätzte acht Mrd. Dollar Schulden.

ebe NEW YORK. Aktien von Clear Channel stiegen am gestrigen Donnerstag an der New Yorker Börse um knapp fünf Prozent auf 35,70 Dollar und näherten sich dem Übernahmeangebot von 37,60 Dollar pro Anteilsschein. In einer ersten Runde hatten Finanzinvestoren dem Board des Konzerns 36 Dollar pro Aktie geboten, waren damit aber gescheitert.

Mit 6,6 Mrd. Dollar Umsatz und zuletzt 936 Mill. Gewinn dominiert Clear Channel den Hörfunkmarkt in den USA. Wie andere werbefinanzierte Medien kämpft die Firma jedoch mit einer wachsenden Konkurrenz aus Internet, Satellitenradios und MP3-Spielern. Aktien von Clear Channel, die vor sechs Jahren zeitweise bei 90 Dollar notierten, verloren entsprechend deutlich an Wert. Ein Interesse an Clear Channel wurde zuletzt auch dem Internet-Star Google nachgesagt, der im Geschäft mit Radiowerbung wachsen will.

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