Halbjshres-Bilanz
Swisscom senkt nach Gewinneinbruch Prognose

Der Telekomkonzern Swisscom hat nach einem Ergebniseinbruch im ersten Halbjahr seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt.

dpa-afx BERN. Beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) werde nun mit 3,7 Mrd. Schweizer Franken gerechnet, teilte die Gesellschaft am Mittwoch in Bern mit. Zuvor hatte die Prognose bei vier Mrd. Franken gelegen. Beim Umsatz rechnet Swisscom weiterhin mit rund 9,5 Mrd. Franken.

Swisscom begründete die Absenkung der Ebitda-Erwartung mit einer Gerichtsentscheidung, wonach der Marktführer über Jahre hinweg von seinen Konkurrenten zu hohe Entgelte für die Nutzung des Swisscom-Netzes verlangt hatte. Diese muss die Gesellschaft nun zurückzahlen.

Belastungen

Belastend wirkten sich zudem weitere regulatorische Eingriffe aus, hieß es. In der ersten Jahreshälfte war das Ebitda bereits um 17,5 Prozent auf 1,81 Mrd. Franken zurückgegangen. Neben Rückstellungen im Zusammenhang für das Gerichtsverfahren schmälerten der Preisverfall auf dem Telekommarkt sowie niedrigere Einnahmen bei der IT-Tochter das operative Ergebnis.

Beim Umsatz verzeichneten die Schweizer einen Rückgang von 2,8 Prozent auf 4,77 Mrd. Franken und beim Überschuss ein Minus von 32 Prozent auf 759 Mill. Euro.

Swisscom kündigte zudem den Rückkauf eigener Aktien an. In den kommenden Wochen werde ein Programm über bis zu 2,25 Mrd. Franken aufgelegt, hieß es. Bereits in der Vergangenheit hatte das Unternehmen seine Aktionäre über den Kauf eigener Aktien am Konzernerfolg beteiligt. Swisscom ist mehrheitlich in Staatsbesitz.

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