Handy-Bildschirme
Amazon rüstet im Kampf gegen Apple auf

Amazons „Kindle“-Tablets sind zur größten Konkurrenz für Apples iPad geworden. Nun will der Online-Händler selbst Handydisplays entwickeln – und hat dem Smartphone-Giganten Samsung einen Spezialisten dafür abgekauft.
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New YorkJüngst hatten wurden die Gerüchte um Amazons Gadget-Geschäft lauter. Der Online-Händler will sich offenbar nicht mit seinen E-Readern und Tablets der „Kindle“-Produktefamilie zufrieden geben. Dem Vernehmen nach soll das Unternehmen auch an der Entwicklung von Smartphones arbeiten.

Am Montag verkündete das Unternehmen, dass es dem Smartphone-Riesen Samsung den Display-Hersteller Liquavista abgekauft hat. Die Technologie des Herstellers hilft unter anderem dabei, dass digitale Inhalte auch bei grellem Sonnenlicht gut lesbar sind.

Die Displays können dem Unternehmen zufolge auf E-Readern, Smartphones, Navigationsgeräten und in Zukunft auch auf größeren Bildschirmen wie beispielsweise von Laptops eingesetzt werden. Inhalte sollen auf den Displays schärfer erscheinen, Videos sollen besonders energiesparend angezeigt werden können.

Was Amazon für den Vorstoß in die Entwicklung von Bildschirmen bezahlt hat, ist unklar. Einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge wollte Samsung Liquavista für unter 100 Millionen Dollar loswerden.

Der Kauf von Liquavista ist nicht die einzige Neuerung bei Amazon. Der Konzern führte am Montag seine eigene digitale Währung ein, mit der Nutzer Apps und Spiele kaufen können. Ein sogenannter „Amazon Coin“ ist 1 Cent wert – am Montag erhielten alle Nutzer des Amazon-Tablets „Kindle Fire“ eine Gutschrift von umgerechnet fünf Dollar in der neuen Währung.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Michaël Jarjour
Michaël Jarjour
Handelsblatt / Freier Journalist

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