Harter Wettbewerb
Telekom Austria rutscht in die Verlustzone

Bei der Telekom Austria fällt der Verlust unerwartet hoch aus: Unter dem Strich steht ein 253 Millionen Euro dickes Minus - Analysten hatten nur mit einem Fehlbetrag von 216 Millionen Euro gerechnet.
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WienDie Telekom Austria ist im vergangenen Jahr tief in die Verlustzone gerutscht. Schuld daran sind ein scharfer Wettbewerb in Österreich und eine Abschreibung bei der weißrussischen Tochter. Unter dem Strich stand ein unerwartet hohes Minus von 253 Millionen Euro nach einem Plus von 195 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie die Telekom am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten einen Verlust von 216 Millionen Euro erwartet.

Ein Großteil des Fehlbetrags entfiel auf das vierte Quartal, in dem die Telekom wegen der hohen Inflation in Weißrussland 300 Millionen Euro auf die dortige Tochter Velcom abschreiben musste. Das bereinigte Ergebnis (Ebitda) sank um gut sieben Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr erwartet der Konzern stagnierende Ergebnisse. Bei einem Umsatz von rund 4,4 Milliarden Euro peilt die Telekom Austria ein bereinigtes Ebitda von rund 1,5 Milliarden Euro an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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