IBM spielte bei Überlegungen eine große Rolle
Microsoft-Planspiele führten zu SAP-Vorstoß

Vor allem strategische Überlegungen waren es, so ein Bericht des „Wall Street Journals“, die den Software-Riesen Microsoft mit SAP an einen Verhandlungstisch brachten. Die Befürchtungen in Redmond: Wenn wir nicht handeln, kommt uns IBM zuvor.

HB DÜSSELDORF. In internen Untersuchungen befasst sich Microsoft kontinuierlich mit den Softwaremarkt sowie der eigenen Marktposition im Vergleich zum Wettbewerb. Die so gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen es dem Konzern, verschiedene Konstellationen des Marktes durchzuspielen und zu analysieren. Bei den firmeninternen Planspielen verwendet der Software-Gigant jedoch Decknamen, berichtet die US-Zeitung. Sich selbst nennt Microsoft demnach gerne „Mensa“. Das deutsche Softwarehaus SAP werde dagegen unter dem Pseudonym "Sagittarius", IBM unter "Indus“, Oracle unter "Ophiuchus" und Peoplesoft unter "Pegasus" in die Planungen mit einbezogen.

Ein Ergebnis der internen Bewertung des Marktes soll im vergangenen Jahr beispielsweise gewesen sein, dass ein Zusammenschluss mit „Sagittarius“ (SAP)...

 
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