In eigener Sache
Tuma wird stellvertretender Chefredakteur beim Handelsblatt

Das Handelsblatt kann einen prominenten Neuzugang vermelden: Vom „Spiegel“ wechselt Thomas Tuma zur Wirtschafts- und Finanzzeitung. Der 48-Jährige wird stellvertretender Chefredakteur.
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DüsseldorfThomas Tuma (48) wird stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatts. Der Leiter des Wirtschafts- und Medienressort des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wechselt zum nächst möglichen Zeitpunkt nach Düsseldorf. In seiner neuen Position beim Handelsblatt wird Tuma künftig ein besonderes Auge auf Unternehmensthemen und Märkte haben und den Ausbau der Wochenendausgabe vorantreiben, teilte die Verlagsgruppe Handelsblatt mit.

Tuma ersetzt den bisherigen stellvertretenden Chefredakteur Dr. Michael Inacker, der die Wirtschafts- und Finanzzeitung auf eigenen Wunsch verlassen hat.

„Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Thomas Tuma, den ich seit mehr als zwanzig Jahren sehr gut kenne“, sagt Hans-Jürgen Jakobs, Chefredakteur des Handelsblatts. „Sein Ideenreichtum, seine Kolumnen und Reportagen haben mich immer wieder überrascht. Das wird den Leserinnen und Lesern des Handelsblatts nicht anders ergehen.“

Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule (DJS) sowie einem Journalistik-Studium in München und Washington D.C. startete Thomas Tuma zunächst als freier Journalist bei der Münchner „Abendzeitung" sowie als Autor beim G+J-Magazin „Tango" in Berlin. Nach einem Jahr beim „Stern" wechselte er 1996 zum Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, wo er zunächst als Wirtschafts- und Medienredakteur tätig war, später als Autor.

Seit 2002 leitet er - als Nachfolger des heutigen Handelsblatt-Herausgebers Gabor Steingart - das Wirtschafts- und Medienressort des „Spiegel“. Tuma wurde unter anderem 2011 mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis ausgezeichnet. 2012 erhielt er den Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalismus.

Kommentare zu " In eigener Sache: Tuma wird stellvertretender Chefredakteur beim Handelsblatt"

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  • Vom Spiegel zum Handelsblatt. Andere gehen von der Springer-Presse zum Spiegel und wiederum andere vom Stern zur Springer-Kette.
    Ein Bäumchen wechsel dich!
    Ob dadurch die Q U A L I T A E T der Printmedien besser wird bleibt abzuwarten, zumal sich einige Damen und Herren zur intellektuellen Minderheit zählen. (Lt. eigenen Aussagen.)

  • Der Spiegel tat sich in den letzten Jahren für seine Leser im Bereich Wirtschaft nicht sonderlich hervor. Wenig Neues, Recherchen waren immer wirtschaftsskeptisch, Unternehmen wurden nur im Vergangenheitszeittraum betrachtet bzw. analysiert (Siemens gefühlte 108 mal). Wirtschaftskundigen gewann der Spiegel daher nicht mal ein Gähnen ab. Vielleicht hat der Herr aber dazugelernt? Wäre dem HB zu wünschen. Merke: Kritik alleine ist keine Kunst. Schlüße auf die Zukunft abeer sehr wohl.

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