Infineon-Deal in den USA abgelehnt: Eingeschlagen wie ein Blitz

Infineon-Deal in den USA abgelehnt
Eingeschlagen wie ein Blitz

PremiumDer Chiphersteller Infineon will den US-Rivalen Wolfspeed kaufen. Doch überraschend lehnt eine US-Behörde den Deal ab – wegen Sicherheitsbedenken. Das könnte auch andere Transaktionen in der Branche scheitern lassen.

München, New YorkDer Deal schien unter Dach und Fach zu sein. Infineon, deutscher Chiphersteller, wollte den US-Halbleiterspezialisten Wolfspeed kaufen. Das Unternehmen stellt Chips für die Ladetechnik von Elektroautos her. Die Übernahme sei voll im Plan, sagte Infineon-Chef Reinhard Ploss noch vergangene Woche. Das Okay der Behörden sei in diesem Quartal zu erwarten.

Ploss hat sich geirrt: Überraschend leistet der Genehmigungsausschuss der neuen US-Regierung unter Präsident Donald Trump, das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS), Widerstand. Der Genehmigungsausschuss habe die Firmen informiert, dass der geplante Kauf ein Risiko für die nationale Sicherheit darstelle, teilte Infineon...

 
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