Internet-Konzerne
Yahoo und der Milliarden-Irrtum

Das zehnjährige Jubiläum der beiden größten Zukäufe in der Geschichte von Yahoo ist ein Desaster. Mehr als neun Milliarden Dollar gab das Internetportal 1999 aus, um zwei angeblich richtungsweisende Jungunternehmen zu kaufen. Übrig bleiben nur Kopfschmerzen.

SUNNYVALE. Manchmal sind es die kleinen, unscheinbaren Meldungen, die mehr über ein Unternehmen aussagen als jede pompöse Präsentation. Ein anschauliches Beispiel gab jetzt das Such-Portal Yahoo. Seine Meldung lautete: Wir werden GeoCities noch im Jahr 2009 einstellen.

Eine Mitgliedschaft bei GeoCities ist nichts, womit man in der Web-Community, wie sie sich gern nennt, Eindruck schinden könnte. GeoCities war zwar ein „Social Network“, bevor es den Begriff „Social Network“ gab, ist aber heute hoffnungslos von gestern. Überholt von der Konkurrenz, erst Friendster, dann MySpace, heute Facebook. Alt, unbeliebt, nutzlos.

Und teuer. Yahoo weigert sich, Zahlen zu GeoCities vorzulegen. So bleibt nur...

 
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