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Adobe verzeichnet Gewinneinbruch

dpa-afx SAN JOSE. Der US-Softwarehersteller Adobe hat im zweiten Quartal bei höheren Umsätzen wegen Übernahmekosten einen Gewinnrückgang verbucht. Auf das laufende dritte Jahresviertel blickt der Hersteller der Acrobat-Software pessimistischer als Analysten, wie Adobe Systems am Donnerstagabend in San Jose mitteilte. Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel nach Veröffentlichung der Quartalszahlen an Wert.

Im Ende Juni abgelaufenen zweiten Quartal sank der Überschuss auf 123,1 (Vorjahr: 149,8) Mill. Dollar oder 0,20 (0,29) Dollar je Aktie. Mit 635,5 Mill. Dollar setzte Adobe 28 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Adobe hatte den Websoftware-Hersteller Macromedia im Dezember für 3,4 Mrd. Dollar übernommen.

Bereinigter Gewinn ÜBER Expertenprognose - Managementwechsel

Ohne Aufwendungen für Übernahmen oder Aktienoptionen betrug der Gewinn im zweiten Quartal 0,31 Dollar je Aktie. Damit übertraf Adobe die Erwartungen der von Thomson Financial befragten Analysten um einen Cent je Aktie.

Adobe kündigte einen Wechsel im Topmanagement an. Stephen The, der für die weltweite Vertriebsorganisation zuständig sei, verlasse den Softwarehersteller zum Jahresende. Seine langfristigen Karriereziele entsprächen nicht den Verantwortlichkeiten seines Postens bei Adobe, hieß es.

Adobe-Aktien fielen im nachbörslichen Donnerstagshandel zeitweise um 3,6 Prozent auf 27,91 Dollar. Aus dem regulären Nasdaq-Handel war die Aktie noch mit einem Plus von 39 Cent auf 28,96 Dollar gegangen.

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