Japanischer Internethändler
Rakuten will Amazon die Weltmarktführerschaft streitig machen

Hiroshi Mikitani greift mit seiner japanischen Verkaufsplattform Rakuten Konkurrent Amazon an. Dazu braucht er Standorte in Europa und Amerika - die Entwicklung des starken Yen kommt da gerade recht.

TokioEr ist anders als seine Kollegen in den Chefsesseln. Deshalb war es nur eine Frage der Zeit, wann er sich von ihnen lossagen würde. Nach der Natur- und Atomkatastrophe vom 11. März trat Hiroshi Mikitani nicht nur aus der mächtigen japanischen Wirtschaftsvereinigung Keidanren aus, weil er deren Atomenergie-Lobbyismus nicht mehr ertragen konnte.

Jetzt fällt er ihnen auch noch in den Rücken, weil er sich über den Yen-Höhenflug freut. „Ich finde das gut“, sagt Mikitani, Chef von Rakuten, Japans größtem Internethandelshaus. „So können wir mehr Unternehmen kaufen.“

Mikitanis Worte sind provokant, aber konsequent. Denn während der starke Yen den exportorientierten...

 
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