John Malone
Medien-Milliardär erfindet Formel 1 neu

PremiumDer neue Eigentümer will die Formel 1 künftig wie den „Superbowl“ vermarkten – durch größere Rivalität der Teams und den Verkauf von Streckenamen. Das soll der Rennserie auch in den USA mehr Aufmerksamkeit verschaffen.

WienDer Medienunternehmer John Malone drückt bei der Formel 1 die Reset-Taste. Der Chef des amerikanischen Medienkonzerns Liberty Media und neuer Eigentümer der Rennserie plant, künftig die Königsklasse des Motorsports wie den „Superbowl“ zu vermarkten. Dafür sollen die Rivalitäten unter den Rennteams ausgebaut werden. Das sagte ein Formel-1-Manager der „Financial ‧Times“. Das Endspiel des amerikanischen Footballs ist das wichtigste und werbestärkste Sportereignis der USA. Nach den Vorstellungen des 75-jährigen Malone sollen die Rennstrecken in Zukunft auch Unternehmensnamen tragen. Dafür will der Milliardär verstärkt auf Sponsorensuche gehen.

Nach seinen Plänen sollen die 21 weltweit ausgetragenen Rennen künftig von einem einwöchigen Programm...

 
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