Kampf gegen Mobilfunker
Telekom startet Markenauftritt für Festnetzsparte

Die Fußballspieler des deutschen Meisters FC Bayern München sollen künftig für das Festnetzgeschäft der Telekom die Werbetrommel rühren. Mit Beginn der neuen Bundesligasaison an diesem Wochenende tragen die Trikots der Kicker die Aufschrift T-Com.

HB/dpa BONN. Die umsatz- und ertragsreichste Sparte des Unternehmens wolle sich im Wettbewerb mit einer eigenen Marke behaupten, kündigte Marketing- und Vertriebschef der T-Com, Achim Berg, am Mittwoch in Bonn an.

Startschuss für den neuen Markenauftritt ist der 1. August. Neben der Werbemaschine FC Bayer München wird sich T-Com auch mit einer eigenen Internetseite präsentieren (www.t-com.de). Öffentliche Telefonstellen würden ebenso den Markennamen T-Com tragen wie Produktverpackungen.

Hintergrund der Offensive ist unter anderem die Attacke der Mobilfunkbetreiber auf das Festnetzgeschäft. Mit der Verlangsamung des Kundenwachstums wollen diese durch günstige Tarife Kunden aus dem Festnetz weglocken. Im vergangenen Jahr erzielte die T-Com einen Umsatz von 30,2 Milliarden Euro. Das waren mehr als 55 Prozent des gesamten Konzernumsatzes.

In Deutschland beschäftigt die T-Com rund 105 000 Menschen und betreut dort etwa 40 Millionen Kunden. Mit 3,6 Millionen DSL- Anschlüssen gehört die Telekom-Tochter neben Südkorea zu den internationalen Topanbietern von schnellen Internetanschlüssen. Außerdem hat T-Com mit Beteiligungen in Ungarn, Kroatien und der Slowakei ein starkes Bein auf den osteuropäischen Wachstumsmärkten.

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