Kartellstreit mit IBM beigelegt
Microsoft muss kräftig blechen

Der weltgrößte Softwarekonzern hat einen Kartellstreit mit dem Computerriesen IBM beigelegt. Microsoft zahlt dafür 775 Millionen Dollar. Im Gegenzug lässt IBM die Klage wegen überhöhter Preise und Benachteiligung fallen.

HB REDMOND. Nach Angaben beider Unternehmen ist zusätzlich vorgesehen, dass IBM eine Gutschrift für Microsoft-Software im Wert von 75 Mill. Dollar erhält. Die Einigung ist ein Teilergebnis des in den 90er Jahren eingeleiteten Kartellrechtsverfahren des US-Justizministeriums gegen Microsoft. Damals hatte der amtierende Richter Thomas Penfield Jackson bestätigt, dass IBM von Microsoft in dessen Preispolitik benachteiligt worden sei. IBM soll unter anderem wesentlich höhere Preise für Microsofts Betriebssysteme gezahlt haben.

Mit dem Vergleich wollen die Konzerne alle gegenseitigen Ansprüche beilegen. Ausgenommen sind jedoch Themen, die einen angeblichen Schaden bei Server-Hardware und -Software von IBM zum Gegenstand haben. Diesbezüglich hat IBM noch...

 
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